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SUMMARY:Schwanengesänge (neues Datum!)
DESCRIPTION:Krankheitsbedingt kommt es zu einer Umbesetzung. Anstelle von G
 erd Heinz wird Michael Schmitter die Texte rezitieren.\n \nDer Liederzykl
 us "Schwanengesang" von Franz Schubert ist die letzte von ihm intendierte 
 Liedersammlung\, die aber vom Verleger Haslinger zusammengestellt\, heraus
 gegeben und betitelt wurde. Sieben Lieder von Ludwig Rellstab\, sechs Lied
 er von Heinrich Heine und ein Lied von J. G. Seidl als Vierzehntes\, weil 
 Haslinger äußerst abergläubisch war.\nEin mixtum compositum also\; mit 
 einiger Sicherheit hat Schubert nicht vorgehabt\, Rellstab und Heine in ei
 nem Zyklus unterzubringen\, sondern eher an zwei separate Zyklen mit ander
 en Titeln gedacht. Während die Rellstab-Lieder wie eine reiche Retrospekt
 ive anmuten\, passiert in dem Heineblock aufregend Neues\, Hartes\, Kantig
 es… Ausdrucksgewalt\, die weit in die Moderne hinausweist\, ein Glücksf
 all - Goethe am Beginn und Heine am Schluss seines Schaffens - das letzte 
 Lied des Zyklus\, was auch wirklich das letzte Lied ist\, das Schubert kom
 poniert hat\, "Die Taubenpost"\, ist dann wieder eine Rückschau ins Biede
 rmeier\, Romantik pur.\nDas brachte uns auf die Idee nach literarischen Sc
 hwanengesängen zu suchen\, um einerseits die drei unterschiedlichen Stilr
 ichtungen klar zu unterscheiden und andererseits den angedeuteten Weg von 
 der Romantik in die Moderne durch Texte zu verdeutlichen. Wir werden also 
 nach den sieben Rellstabliedern einen Heine-Text vortragen\, dessen letzte
  Werke übrigens durch seinen Verleger wiederum auch als "Schwanengesang" 
 veröffentlicht wurden. Das große Gedicht "Waldeinsamkeit" entstanden in 
 seinen letzten Lebensjahren\, als Teilgelähmter in seiner "Matratzengruft
 " - wie er sein eigenes Krankenlager nannte - geschrieben\, ist ein Schwan
 engesang reinster Prägung.\nUnd dann\, nach den Heine-Gesängen\, kommt T
 schechows Einakter "Schwanengesang" zu Wort\, ein kleines markantes Stück
  vom Begründer der modernen Dramatik 1887 geschrieben\, ein alter Schausp
 ieler denkt über sein Leben nach\, ein Atlas wie bei Heine\, nur älter u
 nd resignierter\, erkennt seinen Lebensirrtum\, komisch und melancholisch.
 \nUnd dann\, zum Abschluss "Die Taubenpost"\, die Ode an die Sehnsucht.\nA
 lso: Schwanengesänge - Schubert - Heine - Tschechow.\n(G. Heinz)\n \nTob
 ias Berndt\, BaritonJohannes Tolle\, Klavier\nGerd Heinz\, Rezitation\nDie
  Veranstaltung wird am Freitag\, den 21. November in Breisach wiederholt. 
 Wir freuen uns über Weiterempfehlungen. Tickets für diese Veranstaltung 
 gibt es unter folgendem Link: > Tickets für Breisach\n \n \n
URL:https://kultur.humboldtsaal.de/veranstaltung/schwanengesang
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LOCATION:Liederabend und Lesung mit Tobias Berndt\, Johannes Tolle und Mich
 ael Schmitter (Sprecher)
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