Aziz Kortel über die fruchtbare Zusammenarbeit mit Gerd Heinz
Reinhold-Schneider-Preis 2026 für Gerd Heinz
Reinhold-Schneider-Preis 2026
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Mit dem Ehrenpreis würdigt die Jury das Lebenswerk des renommierten Schauspielers und Regisseurs Gerd Heinz. Er hat die Kulturstadt Freiburg in vielerlei Hinsicht geprägt und bereichert. Der 1940 in Aachen geborene Heinz arbeitete zunächst als Schauspieler und parallel als Regisseur an verschiedenen Theatern. Seine Schaffenszeit in Freiburg begann 1993 am Theater Freiburg als leitender Regisseur des Musiktheaters und Mitglied der Operndirektion. 1997 übernahm Heinz die Leitung des Opernstudios an der Hochschule für Musik und baute das Institut für Musiktheater bis 2008 zu einem profilierten Ausbildungsort auf. Er setzte sich für die kulturpolitischen Entwicklungen und den Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft der Stadt Freiburg ein – insbesondere in den 2000er-Jahre, als massive Sparmaßnahmen im Kulturbereich im Raum standen. Zudem war er lange Mitglied im Theaterausschuss.
Karriere gemacht haben auch viele, die von Gerd Heinz ausgebildet wurden und mit ihm zusammengearbeitet haben, wie die Sänger*innen Rachel Harnisch, Julian Prégardien oder Maria Bengtsson, der Schauspieler Christoph Waltz oder die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Caroline Link. Gerd Heinz war bekannt und beliebt für seine empathische, akribische und leidenschaftliche Art der Regiearbeit, die er durch seinen unerschöpflichen Wissens- und Erzählschatz bereicherte. Seine Inszenierungen fanden bundesweit große Beachtung.
Oberbürgermeister Martin Horn übergibt die Preise im Rahmen eines Festakts am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr im Historischen Kaufhaus.
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